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Ein Balkonkraftwerk an einem Hochhaus im Roßdorf

Mein Projekt

Ich plane, in nächster Zeit ein Balkonkraftwerk bei mir zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Da ich in einem Hochhaus wohne, gelten dabei einige zusätzliche Anforderungen, die über die üblichen Vorschriften hinausgehen.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dieses Projekt hier zu dokumentieren. Aktuell befinde ich mich noch in der Planungsphase. Den weiteren Verlauf werde ich regelmäßig aktualisieren, um meine Erfahrungen zu teilen und vielleicht auch anderen bei ihrem eigenen Vorhaben zu helfen.

Über Anregungen, Tipps oder hilfreiche Hinweise freue ich mich sehr.

Wichtige Punkte im Überblick

1. Besonderheiten bei Hochhäusern

Gebäude mit einer obersten Fußbodenhöhe von mehr als 22 Metern gelten baurechtlich als Hochhäuser. Dadurch ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Befestigung eines Balkonkraftwerks – insbesondere im Hinblick auf Windlasten (in Nürtingen z. B. Windlastzone 1).

In größeren Höhen wirken deutlich stärkere Windkräfte als in unteren Stockwerken. Daher ist von einer Montage mit Aufstellwinkel (z. B. 30°) eher abzuraten.

Empfehlung:

  • Senkrechte Montage an der Balkonbrüstung (höhere Sicherheit)

  • Verwendung leichter, flexibler Solarmodule (ca. 3–5 kg)

Auch wenn der Energieertrag dabei etwas geringer ausfallen kann, steht hier die Sicherheit klar im Vordergrund.

2. Vorgaben zur Gebäudeoptik

In einigen Gebäuden im Roßdorf ist festgelegt, dass die Außenfassade nicht verändert werden darf.

Daher gilt:

  • Vor der Installation unbedingt Rücksprache mit dem Bauamt der Stadt Nürtingen halten

  • Gegebenenfalls eine Genehmigung einholen

3. Abstimmung mit der Eigentümergemeinschaft (WEG)

Die Installation sollte vorab in der Eigentümerversammlung besprochen werden. So lassen sich spätere Probleme vermeiden.

In der Regel wird ein Balkonkraftwerk nicht grundsätzlich abgelehnt. Es kann jedoch zu Auflagen kommen, zum Beispiel:

  • Installation durch einen Fachbetrieb

  • bestimmte Vorgaben zur Befestigung oder Optik

4. Versicherungsschutz

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Absicherung möglicher Schäden gegenüber Dritten (z. B. Personen, Gebäude oder Sachwerte).

Vor der Installation sollte daher geklärt werden, wie das Balkonkraftwerk versichert ist. Mögliche Optionen sind:

  • Gebäude- oder Haftpflichtversicherung der WEG

  • private Haftpflichtversicherung

  • zusätzliche Versicherung

Wichtig:
Ein Versicherungsschutz setzt in der Regel voraus, dass das Balkonkraftwerk fachgerecht und mit einem zertifizierten Befestigungssystem installiert wird.

Rechtliche Hinweise & Haftungsausschluss

1. Inhalt der Webseite

Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der Dokumentation meines privaten Projekts und dem Erfahrungsaustausch. Sämtliche Inhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, entsprechen jedoch lediglich meinem persönlichen Kenntnisstand. Eine juristische oder technische Prüfung der Inhalte durch Fachleute hat nicht stattgefunden.

Ich übernehme keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen mich, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.

2. Keine Beratung oder Kaufempfehlung

Die Darstellung von Produkten oder Verfahren stellt keine Kaufempfehlung und keine Anlageberatung dar. Mein Ziel ist es lediglich, meinen individuellen Projektfortschritt aufzuzeigen und Gleichgesinnte bei ihren Vorhaben durch Erfahrungsberichte zu unterstützen.

3. Unabhängigkeit und Methodik

Ich versichere, dass ich von den auf dieser Seite genannten Herstellern oder Vertreibern keine finanziellen Zuwendungen oder sonstige Vorteile erhalte. Es handelt sich um eine rein subjektive Berichterstattung.

Es wurde kein systematischer technischer Vergleich und kein fundiertes Testverfahren durchgeführt. Mir fehlen hierfür sowohl die notwendigen fachlichen Qualifikationen als auch die entsprechende Messtechnik und eine für wissenschaftliche Vergleiche notwendige Auswahl an Testgeräten. Alle Ergebnisse sind daher als rein subjektive Einzelberichte zu verstehen.

4. Eigenverantwortung der Betreiber

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass für die fachgerechte Auslegung, die sichere Anbringung sowie den normgerechten Betrieb eines Balkonkraftwerkes (oder ähnlicher Anlagen) ausschließlich der jeweilige Betreiber selbst verantwortlich ist. Es wird dringend empfohlen, geltende technische Richtlinien (z. B. VDE-Normen) sowie lokale baurechtliche und sicherheitstechnische Vorschriften zu beachten und im Zweifelsfall qualifizierte Fachbetriebe hinzuzuziehen

Damit ich nichts vergesse meine to do Checkliste

Das Beispielbild wurde aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht

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Häufig gestellte Fragen

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Zum Vergleich habe ich zwei Berechnungen mit links Südausrichtung und rechts Westaurichtung und einer 90 Grad Montage gemacht. In der Darstellung geht es nicht um den genauen Ertrag einer PV-Anlage sondern in erster Linie um den Unterscheid der Sonneneinstahlung der beiden Ausrichtungen aufzuzeigen

Auf der Seite JRC Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) - European Commission kann man die Berechnung noch etwas genauer durchführen und auch eine Kosten/Nutzen Rechnung machen.

Nach langer und teils frustrierender Suche nach einer für unsere Balkone geeigneten Befestigung habe ich nun einen Hersteller gefunden, der bereit ist, mit mir eine Halterung für unsere Betonbrüstung zu entwickeln. Hierbei müssen mehrere Kriterien erfüllt werden die eine solche Brüstung zu Endgegner aller Befestigungssyteme macht.

  1. Die Befestigung muss für alle in Frage kommenden EU-Richtlinien zertifiziert und freigegeben sein, d.h. die ganze Halterung muß eine CE Konformitätserlärung haben

    Dazu gehöhren u.A. folgende Europäische-Normen

    EN 1090-1:2012-02 Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken - Teil 1: Konformitätsnachweisverfahren für tragende Bauteile

    EN 1090-2 Ausführung von Stahl- und Aluminiumkonstruktionen – Teil 2: Technische Anforderungen an Stahlbauwerke

    EN 1090-2:2018+A1:2024 Technische Regeln für die Ausführung von Stahltragwerken

    EN 1993-1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau

    EN 1991-1-1:2002 Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-1: Wichten, Eigengewicht und Nutzlasten im Hochbau

    EN 1991-1-3:2003 Technische Anforderungen an tragende, kaltgeformte Bauelemente aus Stahl und tragende, kaltgeformte

    Bauteile für Dach-, Decken-, Boden und Wandanwendungen

    EN 1991-1-4:2006 Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-4: Allgemeine Einwirkungen, Windlasten

    EN 1991-1-5:2004 Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-5: Allgemeine Einwirkungen - Temperatureinwirkungen

  2. Sie muss so konstruiert sein, dass aus Sicherheitsgründen nur eine senkrechte Montage möglich ist damit der Wind so wenig wie moglich Angrifffläche hat.

  3. Es muß eine Möglichkeit geben die Halterung an eine schräge Brüstungskante anzupassen und auch die abgesetzte Brüstung muß berücksichtigt werden.

  4. Die Anbringung der Halterung muß als eine rückbaufähige, substanzschonende Maßnahme ausgelegt werden, also ohne mechanische Bearbeitung der Brüstung wie z.B. Bohren und das Einbringen von Halteankern. Nach einer Demontage der gesamten PV-Anlage dürfen keinerlei Beschädigungen oder Rückstände an der Balkonbrüstung vorhanden sein.

Nach weiteren Recherchen bin ich zu dem Entschluss gekommen eine weitaus stärkere Anlage als ein 800 Watt Balkonkraftwerk zu installieren. Somit ist es möglich auch bei schlechteren Wetterbedingungen noch eine moderate Ausbeute zu bekommen. Obwohl gesetzlich nicht mehr als 800 Watt in das Hausnetz eingespeist werden dürfen, macht es Sinn die Anlage leistungsfähiger auszulegen. Moderne Systeme haben die Möglichkeit mittels Speicher und Smarter Steuerung des Wechselrichters in Verbindung mit einem Smart-Meter die Einspeisung so zu managen, dass die Einspeisung in das Netz des Stomversorgers weitgehendst vermieden wird. Denn im Gegensatz zu Haus-Solaranlagen bekommen Balkonkraftwerkbetreiber keinerlei Vergütung für das Einspeisen in das Netz des Stromversorgers.

Wer einen digitalen Stromzähler hat kann auch den weiter oben schon erwähnten Smart-Meter einsetzen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass diese teilweise zusätzlich gekauft werden muss und er auch nur von einem Elektriker angeschlossen werden darf. Das sind dann Kosten von 300 bis 400 Euro extra. Außerden verlangt der Stromanbieter zusätzlich eine jährliche Gebühr die meist zwischen 50 und 100 Euro liegt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn möglich das vorher durchzurechnen ob sich das lohnt.

Grundsätzlich ist die technische Auslegung abhängig von dem Strom-Grundverbrauch und dem individuellen Verbrauchsverhalten und so kann keine pauschale Empfehlung gegeben werden. Hier werde ich noch die für meinen persönlichen Bedarf optimale Lösung ausarbeiten und diese als Beispiel hier hinterlegen.

Zuerst muss ich jedoch noch die für mich geeignete Anlage finden. Dazu habe ich folgende Hesteller mit einer weitmöglichst gleichen Leistungs und Speicherkapazität und den gleichen Solarmodulen, habe ich für meinen Vergleich herangezogen.

Die Preise haben nur sehr wenig Aussagekraft, da sie sich ständig ändern. Deshalb sind sie nur zur Orientierung und geeignet

Zendure

Anker

Growatt

Eco Flow

Marstek

Das Beispielbild wurde aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht

To be continued

Technische Konfigurierung des Balkonkraftwerkes

Konstruktive Auslegung der Befestigung der Solarmodule.

Abbildung einer für Hochhäuser zertifizierter und zugelassener Sonderhalterung für abgesetzte Brüstungen

Mein persönliches Fazit

Zendure ist ein System das für die Zielgruppe mit technischem Hintergrund die meisten Möglichkeiten bietet zu optimieren. Jedoch ist die Grundkapazität und der PV Eingang etwas kleiner als bei Anker. D.h. Leute die sich gerne mit der Technik beschäftigen eine Top Lösung. Außerdem hat Zendure ein Hybrid Backup.

Anker: ist eine elegante "Set and forget" Lösung die leistungsstark ist aber sich auch im oberen Preissegment bewegt. Die Optimierung des Systems erfolgt selbständig durch eine KI. Soweit ich weiß können nur die Smart-Stecker von Anker eingesetzt werden. Also ist es nicht ein so offenes System wie Zendure. D.h. Leute die die PV-Anlage nur aufbauen und nach dem Einstecken nicht mehr viel tun möchten ist Anker die beste Lösung.

Growatt ist mit Sicherheit interessant wenn man auf ein paar technische Highlites verzichten kann und ein solides low Buget-System möchte das funktioniert. Außedem ist es das Gerät mit der höchten Stufe was Wasser- und Schmutzresistenz betrifft.

Eco Flow ist grundsätzlich ähnlich den drei anderen, hat aber einen deutlichen Vorteil wenn es darum geht Geräte ausfallsicher zu betreiben. Das Hybrid Backup von Eco Flow ist das technisch ausgefeilteste und versorgt direkt angeschlossene Geräte im Falle eines Stomausfalles inerhalb von 20 Millisekunden sozusagen ohne Unterbrechung weiter mit Stom. Das ist jedoch nur wichtig wenn z.B. Server oder lebensnotwendige Medizinische Geräte versorgt werden müssen.

Marstek: ist der Preisbrecher, was möglicherweise zu der einen oder anderen Einschränkung führt, die ich aber so auf Anhieb nicht gefunden habe. Somit ist das Produkt mit Sicherheit das Einsteigermodel für das kleine Buget.

Letztendlich habe ich mich noch nicht für ein System entschieden. Ich werde mich jedoch wahrscheinlich für Anker oder Zendure entscheiden. Beide sind modern, technisch auf dem neusten Stand und bieten viel Möglichkeiten das System zu optimieren. Die Entscheidung wird natürlich dann auch preisabhängig sein. Da sich die Preise ständig verändern werde ich mich dann zum Zeitpunkt der Bestellung final entscheiden.

Die Konfiguration würde folgendermaßen aussehen

Anker Typ Anker SOLIX 3 E2700 Pro

Zusatzspeicher Typ Anker SOLIX BP2700 Erweiterungsakku (2688Wh) oder kleinere Version mit 1600 Wh

oder

Zendure Typ Solar Flow 2400 pro

Zsatzspeicher Typ AB3000L mit 2880 Wh, Zendure bietet derzeit nur diesen Speicher der mit Solar Flow 2400 kompatibel ist.

Solarmodule 4 X 450 Watt oder ähnlich, Abmaße 176 X 113 cm

Halterung Sonder Befestigungssystem für die Module

Smartmeter Auf die Verwendung eines Smart-Meters werde ich vorerst verzichten. Auf meine Nachfrage bei den Stadtwerken Nürtingen wurde mir mitgeteilt, dass bis Ende 2031 alle alten Stromzähler gegen neue digitale getauscht und in diesem Zug auch Smart-Meter eingebaut werden. Nach dem heutigen Kenntnisstand sollen jedoch nur Geräte von den Stadtwerken eingesetzt werden und Smart-Meter von Fremdherstellern werden abgeklemmt. Außerdem ist es nicht sicher, dass die Einsparungen, die ein Smart-Meter beim Betrieb eines Balkonkraftwerkes bringt die jährlichen Gebühren für den Smart-Meter decken.

Gerade Balkonbrüstung

Abgesetzte Balkonbrüstung

Versicherungsschutz gegen verursachte Schäden

Grundsätzlich muss vor Anbringung eines Balkonkraftwerkes geklärt werden, wie es sich mit dem Versicherungsschutz bei entstandenen Schäden verhält. Hierzu gehören Personen- Sach- und Vermögensschäden. Ich habe hierfür meine Privathaftpflicht kontaktiert und auf meine Nachfrage wurde mir bestätigt, wenn die Anlage fachgerecht montiert und angeschlossen ist und wenn alle Elemente zertifiziert und zugelassen sind dann ist sie in der Privathaftplichtversicherung mitversichert. Für mich heiß das, dass ich die Montage entweder durch einen Fachbetrieb durchfühern lasse, oder sie gemäß Aufbau und Betriebsanleitung montiere und in Betrieb nehme. In diesem Fall werde ich den gesamten Vorgang mittels Video und Fotos dokumentieren. Auf jeden Fall müssen alle Zertifikate und EU Konformitätserklärungen sämtlicher Komponenten zwingend aufbewahrt werden.

In jedem Fall sollte das alles im Vorfeld mit der Versicherung besprochen werden. Das erspart bei einem evtl. späterem Schadensfall jede Menge Ärger

Die Systeme sind technisch sehr ähnlich ich möchte hier ein paar Besonderheiten aufzeigen die die einzelnen Geräte von den anderen unterscheidet

Anker: + Größte Grundkapazität mit knapp 2700Wh

+ Größter PV Eingang 3600 Wh

+ Einfach zu nutzen (set and forget)

- Hohe Kosten

- Nur Smart-Stecker von Anker nutzbar

Zendure: + Größste AC Ausgangsleistung 2400 Wh

+ Shelly Integration

+ Gutes Hybrid Backup

+ Für technisch interessierte bestens geeignet

+ Internes Löschsystem

- Hohe Kosten

Growatt: + Günstigster Preis

+ Bester Witterungsschutz IP66

- Schwächste AC Ausgangsleistung 800 Wh

Eco Flow: + Bestes Hybrid Backup

+ Preislich im unterem Segment

- Kleinste Grundkapazität 1920 Wh

Marstek: + Günstigstes Produkt

+ Geringes Gewicht

- Appsteuerung nicht ganz so komfortabel

Mein Anschreiben an unsere Verwaltung um die Zustimmung unserer WEG zu beantragen

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit informiere ich Sie über die geplante Installation eines Balkonkraftwerks an meinem Balkon und möchte die Maßnahme sowohl technisch als auch rechtlich einordnen.

Die Installation erfolgt ohne Bohren, ohne Verschrauben und ohne sonstigen Eingriff in die Bausubstanz. Es kommt ein zertifiziertes, bohrfreies Haltesystem für Betonbalkonbrüstungen zum Einsatz, das als tragendes Bauteil nach EN 1090 hergestellt und für Eigen- und Windlasten gemäß Eurocode 1 (EN 1991) bemessen ist. Der statische Nachweis liegt vollständig beim Hersteller des Haltesystems. Ein vollständiger und spurloser Rückbau ist jederzeit möglich.

Der Balkon ist eingezogen und überdacht, die Brüstungen liegen bündig mit der Hausfassade. Die Solarmodule ragen lediglich ca. 70 mm über die Brüstungsoberkante hinaus, wodurch die Windbeanspruchung gegenüber freistehenden Balkonen deutlich reduziert ist. Es liegt keine exponierte oder konstruktiv ungünstige Situation vor.

Die Anlage besteht aus vier Solarmodulen, die gleichmäßig auf zwei voneinander getrennte Balkonbrüstungen verteilt werden (jeweils zwei Module pro Brüstung). Dadurch wird jede Brüstung nur in begrenztem Umfang belastet; eine Bündelung von Lasten wird bewusst vermieden.

Überschlägige technische Einordnung je Brüstung:

· Modulfläche: ca. 4,0 m²

· Eigengewicht: ca. 50 kg (≈ 0,49 kN)

· Windzone: 1, Gebäudehöhe ca. 21 m

· Aufgrund der geschützten Lage realistischer Winddruck ca. 0,45–0,5 kN/m²

· Daraus resultierende Windkraft: ca. 2,0 kN pro Brüstung
Diese Einwirkungen werden über das zertifizierte Haltesystem normgerecht und flächig in die jeweilige Brüstung eingeleitet und liegen innerhalb der vorgesehenen Nutzung.

Rechtlich handelt es sich um eine rückbaufähige, substanzschonende Maßnahme, die weder das Gemeinschaftseigentum beschädigt noch dauerhaft verändert. Eine optisch oder konstruktiv erhebliche Beeinträchtigung liegt nicht vor. Die Installation bewegt sich damit im Rahmen dessen, was der Rechtsprechung zufolge regelmäßig als zumutbar gilt, insbesondere vor dem Hintergrund der energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Zielsetzungen sowie der gesetzlich gewollten Förderung von Steckersolargeräten.

Die Montage erfolgt ausschließlich gemäß Herstelleranleitung, ohne zusätzliche Neigungswinkel oder bauliche Veränderungen.

Gerne stelle ich auf Wunsch die Konformitätserklärung sowie die technischen Unterlagen des Haltesystems zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Die Ausgangssituation für die Montage ist anhand der Bilder und Skizzen dargestellt.

Ich habe alle gefundenen Daten in dieser Tabelle zusammengefahren. Sollte sich der Fehlerteufel eigeschlichen haben, oder es fehlt noch etwas dann bin ich für alle Hinweise dankbar

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